Horror-Spiele erleben im Indie-Segment gerade eine kleine bis mittelgroße Renaissance. Daher ist White Night eigentlich nur ein Titel unter vielen. Ein außergeöhnliches Alleinstellungsmerkmal hat es allerdings: Es ist komplett in schwarz-weiß. Ob diese ungewöhnliche Form der Präsentation reicht, um aus dem Survival-Horror-Spiel mit Film-Noir-Setting einen echten Tipp zu machen?

Micha und Daniel haben sich David Bergmann von Computec eingeladen, um über White Night zu reden.

Das Indie-Spiel Evoland trägt den Untertitel „A short story of adventure video games evolution“ und das beschreibt die Idee des Spiels auch sehr gut: Der Spieler erlebt eine Zeitreise durch die Videospiel-Historie: Angefangen bei monochromen 2D-Adventures, über die 8- und 16-Bit-Ära bis zu isometrischen 3D-Spielen. Für den PC ist Evoland bereits seit 2013 erhältlich, jüngst erschien eine Portierung für iOS und Android.

Ob die charmante Idee von Evoland wirklich über die Spieldauer tragen kann oder ob sich außer einer gewissen Nostalgie eher schnell öde Langeweile einstellt, darüber reden Manu und Daniel in der heutigen Folge.

Im Jahresrückblick hat sich Micha äußerst begeistert von Fract OSC gezeigt; einem Indiespiel, dass im Prinzip eine gigantische Visualisierung eines ebenso gigantischen Synthesizers ist. Man bewegt sich nicht nur durch eine abstrakte Welt voller elektronischer Klänge, sondern lässt seine eigenen Kreationen sogar dort einfließen.

Das ist allerdings … nun ja … schwer zu erklären. Deshalb hat Micha den guten Kowa von der Kollisionsabfrage eingeladen, der sich mit Musikspielen bestens auskennt. Gemeinsam versuchen sie zu vermitteln, was den Reiz an diesem ungewöhnlichen Titel ausmacht.

Kowas Rezension zu Fract OSC findet Ihr hier auf Kollisionsabfrage.net.

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Micha hat auf der Game Connection zahlreiche Entwickler getroffen, u.a. das junge Studio Zeppelin, dass erst vor einigen Tagen ihr erstes Spiel mit dem schönen Namen Schein veröffentlicht hat. Der kniffelige Puzzle-Platformer war ursprünglich ein Studienprojekt – komplett mit selbst geschriebener Engine -, dass zu einem vollwertigen Spiel ausgebaut worden ist.

Warum das bereits mit einigen Preisen versehene Schein nicht nur sehr herausfordernd ist, sondern im Kern auch eine tieftraurige Geschichte erzählt, erfahrt ihr im Podcast im Gespräch mit Tiare.

Blut geleckt? Kaufen könnt Ihr Schein hier.

Das Indie-Spiel The Vanishing of Ethan Carter sorgte bereits im Vorfeld für viel Aufsehen, denn es sah so unglaublich gut aus, dass man fast nicht glauben konnte, dass es dabei um Computergrafik handelt. So sprachen auch wir schon in Folge 1077 mit frischen Eindrücken von der gamescom über das Spiel. Mittlerweile ist Ethan Carter erschienen und jeder kann sich selbst überzeugen, dass der Erstling des polnischen Studios The Astronauts tatsächlich von betörende Schönheit ist. Aber reicht das allein, um auch ein gutes Spiel zu sein?

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Manu und Daniel haben sich Michi mit Hut (@SenorKaffee) eingeladen, um zu klären, ob das First-Person-Adventure auch inhaltlich genug Reize bieten kann oder ob das Prädikat „Grafikblender“ mittlerweile auch im Indie-Segment vergeben werden muss.

TheSwapper

Patrick Maier (@PatrickMaier) vom GamesMarkt-Magazin ist bei Daniel zu Gast, um über The Swapper zu reden. Im Puzzle-Plattformer des finnischen Studios Facepalm Games spielt man einen Astronauten, der herausfinden soll, was auf einer Weltraum-Station passiert ist, die vor einiger Zeit den Kontakt zur Erde verloren hat. Kaum ist er an Bord, findet er eine Strahlenkanone, mit der er Klone von sich erstellen kann. Woraus sich schnell ein recht kniffliges Puzzle-Mechanik als Gameplay ergibt.

The Swapper erschien eigentlich bereits im Frühjahr 2013 für den PC. Es dauerte bis August 2014, bis eine Portierung für PlayStation-Plattformen erschien. Ob sich das Warten gelohnt hat, darüber reden Patrick und Daniel im Cast:

 

Christoffer, former Might & Delight developer and Dominik Johann, a Hamburg based designer and illustrator, had to come up with a game that was all about gardening.
A lot of struggling along the road and little sleep, but a super cute flowery payoff.

Bram Ruiter and Daniel Oliveira Carneiro haben in Zusammenarbeit mit Devolver SUPER GAME JAM gedreht. Eine Dokumentation darüber, was passiert, wenn man zwei sich bis dato unbekannte SpieleentwicklerInnen für 48h in einem Raum mit Strom setzt und Ihnen ein Thema gibt zum jammen. Die auf 5 Episoden angelegte Serie zeigt in der zweiten Episode unseren ehemaligen Superlevel-Autor Dominik Johann (Impetus, LAZA KNITEZ!!), wie er mit Christoffer Hedborg (Shelter, Pid) ein Spiel zum Thema „Gardening“ entwickelt.

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Für den Podcast hat sich Manu Dom und Daniel zum SUPER PODCAST BRUNCH eingeladen, um über die Hintergründe des Projekts und die Dreharbeiten zu sprechen:

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Dom war so freundlich, uns zwei Codes für den Film auf Steam zur Verfügung zu stellen. Schreibt einfach eine Mail an insertmoin@superlevel.de und schreibt uns einfach, was euch gerade so auf dem Herzen liegt, was euch an Insert Moin gut oder weniger gut gefällt. Das Los entscheidet diesen Freitag, der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Unser Unterbewusstsein kann uns schon üble Streiche spielen: Verdrängte Gedanken und Erlebnisse, die wir einfach nur vergessen wollen, werden dort gelagert und lauern viele Jahre auf uns, bis sie uns hinterrücks überfallen. Doch wie reagiert unser Gewissen, unser Schuldgefühl, wenn wir ihnen im Koma, eingesperrt in unserem Kopf, offen gegenüberstehen; quasi schutzlos ausgeliefert sind?

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MIND – Path to Thalamus erforscht diese Frage und beeindruckt dabei in vielerlei Hinsicht. Zum einem wurde das Projekt nahezu allein von Carlos Coronado durchgezogen, zum anderen sind die surrealistischen Landschaften mehr als beeindruckend. Joe von Arrcade.de und Micha haben sich das Spiel angesehen und philosophieren gemeinsam – vor brennendem Kamin, mit Weinglas und Blubberpfeife – über die tiefere Bedeutung dieses Indie-Kleinods.

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Es dauert zwar noch ein paar Wochen, bis das Indie-Spiel The Vanishing of Ethan Carter erscheint, aber weil Daniel das Spiel auf der gamescom (wo übrigens auch eine PlayStation-4-Version angekündigt wurde) so gut gefiel, hat er sich Petra (@Flausensieb) von der GameStar eingeladen, um jetzt schon im Vorfeld darüber zu reden. Petra hat den Titel für eine größere Vorschau in der letzten GameStar-Ausgabe ebenfalls schon angespielt. Ihre Preview gibt es auch hier online nachzulesen.

Was macht das Erstlingswerk des polnischen Studios The Astronauts so besonders? Wer verbirgt sich überhaupt hinter dem achtköpfigen Team und warum ist die Prämisse und Ausführung von The Vanishing of Ethan Carter so spannend und neu? Und was hat es eigentlich mit der neuen Foto-Technik auf sich?

Der im Cast angesprochenen Artikel über das neue Verfahren der Photogrammetry findet sich hier auf GameStar.de.

BlueDrift

Sebastian und Marina (@MarinaWachowski) sind bei Daniel zu Gast. Sie sind beide Studenten an der HTW Berlin und haben im Rahmen ihrer Ausbildung dort auch das Suvival-Horror-Spiel Blue Drift entwickelt. Sebastian war als Medieninformatiker in erster Linie an der Programmierung beteiligt. Während Marina, die man auch als Moderatorin von IGN Deutschland kennt, als Game-Designerin vor allem für Gameplay-Aspkete verantwortlich war.

Im Cast bei Daniel erzählen die Beiden, wie die Entwicklung ihres Spiels ablief, warum sie sich für Oculus Rift entschieden haben und wie es mit Blue Drift weitergeht, also ob sogar angedacht ist, daraus ein kommerzielles Projekt zu machen.

Das auch im Cast angesprochene Gameplay-Video, das Blue Drift in Gänze zeigt, findet ihr unten. SPOILER: Achtung, auch das Ende wird gezeigt!

Blue Drift: Full Gameplay

httpvh://www.youtube.com/watch?v=wq5KE54EqpA

Demo-Videos, die eher die Technik von Blue Drift zeigen und nicht so viel von der Handlung verraten, gibt es hier und hier auf Youbube.