»Dr. Langeskov, The Tiger, and The Terribly Cursed Emerald: A Whirlwind Heist« dürfte der wohl längste Namen eines Spiels sein, den wir je hier bei Insert Moin ausgesprochen haben. Es dürfte auch gleichzeitig eines der kleinsten Spiele sein, die wir je gespielt haben. Dr. Langeskov et al. ist das kostenlos spielbare Erstlingswerk (PC) des neuen und experimentellen Studios Crows Crows Crows von William Pugh (dem Designer von The Stanley Parable), Dominik Johann, Jack de Quidt, Sean O’Dowd und einigen weiteren Indie-Künstlern. Daniel und Manu haben als alte Heist- und Stanley-Fans geprüft, was hinter diesem kurzen Spiel steckt.

Im zweiten Teil haben wir unseren ehemaligen Superlevel-Mitstreiter und Mitgründer von CrowsCrowsCrows Dominik Johann (Folge #1082 Super Game Jam) zum Interview eingeladen, um von ihm ein paar mehr Details hinter der Idee, dem Studio und seinem Werdegang zu erfahren.

PS: Bitte fragt nicht, warum mein Mikro im Interview-Part auf einmal so übersteuert klingt. Sorry ‚bout that, ich schreie nächstes Mal ein bisschen weniger.

Hmmm … Black Pants? Da klingelt es doch? Genau! Das war das Indie Studio, das vor einiger Zeit das sehr witzige Tiny and Big gemacht hat. Seitdem war das Team keineswegs untätig und hat ein paar neue Projekte begonnen, von dem kürzlich eines erschienen ist: „Blow Away“ heisst ihr neues Spiel für Mobiltelefone und lässt mit dem Art Design und einigen verrückten Ideen die unverkennbare Handschrift des Studios erkennen.

Micha hat Christian Niemand aus dem Team eingeladen und spricht mit ihm nicht nur über die neue Veröffentlichung, sondern auch über Black Pants‘ bisherige Erfahrungen in der Branche und das schwierige Dasein eines Indie-Spieleentwicklers.

Nichts ist so wie es scheint in Pony Island. Das Indie-Spiel ist ein wirrer Trip, der verstörend und faszinierend zugleich ist. Der auf den ersten Blick simple Plattformer entführt den Spieler in immer tiefere Gameplay-Ebenen und schreckt am Ende auch nicht davor zurück, mit ihm selbst zu spielen.

Jan und Daniel haben Pony Island ausprobiert und erklären im Cast (spoilerfrei), warum es eines der wohl denkwürdigsten Spielerlebnisse überhaupt ist.

Spiele mit sexy Protagonisten gibt es eine ganze Menge, aber Spiele, die sich tatsächlich um Sex und Liebe drehen, sind unheimlich selten. Die Designerin Nina Freeman behandelt das Thema in ihren Werken allerdings schon seit geraumer Zeit und auch bei ihrem ersten kommerziellen Projekt Cibele bleibt sie sich treu: Dort wird die Geschichte zweier Jugendliche erzählt, die sich online in einem Rollenspiel kennenlernen. Und verlieben. Das Spiel basiert auf persönlichen Erfahrungen von Freeman und dürfte eines der mutigsten Spiele sein, die 2015 erschienen sind.

Gemeinsam mit Nina Kiel, die eine prickelnde Sex-Kolumne bei unseren Freunden von Superlevel schreibt, und zudem noch Autorin des Buches „Gender in Games“ ist, bespricht Micha diesen spannenden, besonderen Titel im Cast.

Über das Buch haben übrigens Daniel und Nina in diesem Cast gesprochen.

Die wunderbare Valentina, Bloggerin und Fernsehschaffende (RIP Pixelmacher!) ist heute mal wieder zu Besuch um mit Manu das WiiU-exklusive (ja, so etwas gibt es noch!) Indie-Spiel Typoman vom Bonner Studio Brainseed Factory zu besprechen.

Der Puzzle-Plattformer, der im ersten Blick stark an Limbo erinnert, hat eine interessante Prämisse: Buchstaben, die man als Charakter zu Wörtern zusammenschiebt, verändern die Spielwelt. So wird aus einen O und einem N ein „ON“, dass einen Aufzug aktiviert oder aus einer Regenwolke mit dem Schriftzug RAIN wird aus einem zusätzlichen D das Wort DRAIN, welches einen unüberwindbaren See entleert. Ob das Spiel diese spannende Grundlage auch zu einem gut spielbaren Erlebnis verbindet, oder nur auf dem Papier funktioniert, klären wir im Podcast.

Moritz Zumbühl ist zu Gast bei Daniel. Er ist Chef der schweizerischen Blindflug Studios, die jüngst ihr zweites Spiel Cloud Chasers (siehe IM1438) veröffentlicht haben. Es handelt von der Flucht eines Vaters und seiner Tochter durch eine lebensfeindliche Wüste. Mit der Flüchtlingsthematik bekam das Spiel in der aktuellen Situation eine besondere Brisanz.

Im Podcast spricht Moritz darüber, wie die Idee zu Cloud Chasers entstanden ist, warum Games nicht zwangsläufig Spaß machen müssen und wieso es dem Indie-Team so wichtig ist, dass ihre Titel politische Botschaften haben.

Zum gemütlichen Sonntagsbrunch haben sich diesmal gleich fünf bekannte Entwickler bei uns eingefunden: Björn Pankratz von Piranha Bytes
, Adrian Görsch von Black Forest Games, 
Jan Theysen von King Art Games, 
Jan Wagner von Cliffhanger und Jan Klose von Deck13. Sie alle haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind bereits seit vielen Jahren in der deutschen Spielebranche unterwegs und haben an etlichen Titeln mitgearbeitet. Außerdem haben sie gemeinsam den Youtube-Channel DevPlay gegründet. Hier treffen sich alle in unterschiedlicher Besetzung, aber in regelmäßigen Abständen, um einen Einblick in unterschiedliche Facetten der Gamesherstellung zu geben.

Bei Daniel im Cast reden sie darüber, was zu DevPlay bewegt hat, aber erzählen auch etwas über die deutschen Entwicklerszene im Allgemeinen. Hat man überhaupt eine Chance im internationalen Vergleich, sieht man sich zwischen Bremen und dem Schwarzwald wirklich als direkte Konkurrenten und wie wird aufseiten der Entwickler selbst eigentlich über den Boom der Let’s-Play-Videos gedacht?

Der freie Journalist Tim Rittmann ist bei Daniel zu Gast, um über
Cloud Chasers zu sprechen. Das iOS- und Android-Spiel nimmt sich der aktuellen Flüchtlingsthematik an, indem es den Spieler mit einem Vater uns seiner Tochter durch die Wüste schickt. Weil Wasser dabei der am dringendsten benötigte Rohstoff ist, muss die Tochter in einem Gleiter immer wieder in die Wolken aufsteigen, um Wasser zu sammeln – daher auch der Name des Spiels. Tim hat auch bei ZEIT Online über das Indie-Game geschrieben.

Doch kann Cloud Chasers mit seiner brisanten Thematik überhaupt als Spiel funktionieren und wie gut ist das Flucht-Thema überhaupt eingebaut? Darüber reden Tim und Daniel im Podcast.

Kingdom von Raw Fury Games (Noio and Licorice) ist ein minimalistisches, aber unfassbar reiches 2D-Sidescroller-Permadeath-Aufbau-Strategie-Spiel in einer wunderschönen Pixel-Optik und hat Manus Herz im Sturm erobert. Als einsame Königin, wehrlos ohne Waffen und Untertanen nur auf einem Pferd sitzend versuchen wir, das alte, einst stolze Königreich wieder zu Ruhm und Glanz zu führen. Unsere einzige Ressource sind dabei ein paar Münzen, mit denen wir Leute einstellen, die für uns kämpfen, jagen und Dinge bauen. Die Kunst besteht darin, die knappen Ressourcen möglichst sinnvoll zu nutzen, um den nächtlichen Angriffen der Dämonen aus dem Wald möglichst lange standhalten zu können.

Zu Gast: Sascha von den highscore heroes

PS: Im Cast nur gemutmaßt, aber Versionen für iOS und Android sind bereits offiziell in Planung.

Micha und Daniel sind begeistert von SOMA, dem neuen Spiel von Frictional Games. Das Indie-Spiel verbindet erstklassigen Horror mit einer tiefgründigen Science-Fiction-Story und einer großartigen Atmosphäre. Man wird als Spieler auf dem Boden des Meeres in einer verwaisten Forschungsstation ausgesetzt und dann versucht man zu überleben und erfährt erst am Ende, warum man eigentlich in dieser Situation ist.

Im Podcast erklären Micha und Daniel (spoilerfrei!), was ihnen an SOMA so gut gefällt und warum es jeder spielen sollte.