Jan-Ole ist Student und außerdem ein großer Fan von Three Fourths Home, deshalb wollte er unbedingt über das Spiel reden. Daniel hat die Visual Novel daher auch gespielt. Er fand ein optisch aufs Nötigste reduzierte Spiel, das allein durch seine kammerspielartige Geschichte punkten und die Atmosphäre, die im Kopf des Spielers entsteht, punkten will.

Warum Jan-Ole vom Indie-Spiel so angetan war und was Daniel von Three Fourths Home hält, das klären beide im Podcast.

Jagoda ist bei Daniel zu Gast, um über Toby – The Secret Mine zu sprechen. Der Plattformer ist bereits seit einiger Zeit für den PC erhältlich, wurde jetzt auf iOS- und Android-Geräte portiert. Das Spiel orientiert sich stark an Limbo, daraus macht sein Entwickler Lukas Navratill auch keinen Hehl.

Doch gereicht Toby an das große Vorbild heran und reicht die Idee, um auch für sich genommen ein gutes Spiel zu sein? Jagoda und Daniel finden’s im Podcast heraus.

Kholat ist ein Horrorspiel des polnischen Studios IMGN.PRO, das die wahren Ereignisse des Unglücks am Djatlow-Pass aufgreift. Damals sind 1959 unter mysteriösen Umständen neun Studenten im verschneiten Ural verschwunden. Kholat nutzt diesen Hintergrund für ein atmosphärisches Horrorspiel.

Ob es der Indie-Titel schafft, die Geschichte sinnvoll in das Spiel einzuweben und welche Atmosphäre er erzeugt? Darüber sprechen Micha und Daniel im Podcast und klären, ob sie die Schneewelten des Urals spielersich doch eher kalt gelassen haben.

Vor fast genau 900 Folgen (Folge #621), im Jahr 2012 haben wir Adrian Goersch, den Geschäftsführer der Black Forest Games Studios im Podcast zur Neugründung nach der Insolvenz von Spellbound Entertainment bereits interviewt. Nach der Neuauflage der Giana Sisters steht nun mit Rogue Stormers das nächste Projekt aus Offenburg kurz vor dem Launch. Am 24. März erscheint das Roguelike-Plattformer-Couch-Coop-Spiel und Manu hat die örtliche Nähe für eine Stippvisite vor Ort genutzt, um sich Adrian und Mischa erneut zum Interview zu laden.

PS: Die Folge zum Projekt „DevPlay“ hat die Folgennummer 1441

2013 entwarf ein polnisches Team im Rahmen des „7 Day FPS“-Gamejams ein interessantes Konzept für einen Shooter: In SUPERHOT schreitet die Zeit nur dann voran, wenn der Spieler sich bewegt. Ansonsten steht die Zeit still, bzw. befindet man sich in einer Art Extrem-Zeitlupe. 2014 startete das Team zu der Idee eine Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung eines kompletten Spiels und erhielten mit 250.000 US-Dollar das 2,5-fache des angestrebten Zielbetrags. Nun ist „Superhot“ fertig, und zusammen mit Robin von unseren Freunden von Hooked hat sich Manu das Endprodukt angeschaut. Im Podcast erfahrt ihr, ob die SUPER Idee des Jams auch über ein ganzes Spiel lang HOT bleibt.

Firewatch vom neuen Indie-Studio Campo Santo erzählt die Geschichte von Henry, der einen Sommerjob in den Rocky Mountains annimmt, um seiner Vergangenheit zu entfliehen und Ruhe zu finden. Wir haben unserem geliebten Systemadmin Stefan ein Funkgerät in den Keller bringen lassen, damit er aus den Katakomben mit uns über das Spiel sprechen kann. Im Podcast hört ihr, ob wir Feuer und Flamme waren oder uns die Isolation im Naturpark doch nur gelangweilt hat.

Matti Sandqvist ist Spieleredakteur bei Computec und unser heutiger Sparring-Partner. Wir reden über die Manager-Simulation Punch Club, in der wir unsere Karriere im Ring auf der Suche nach einem verlorenen Amulett voran treiben wollen. Ob das Indie-Pixel-Projekt, erschienen für PC und Touch-Devices, auch langfristig begeistern kann oder eher einem Schlag ins Gesicht gleicht, erfahrt ihr im Podcast.

»Dr. Langeskov, The Tiger, and The Terribly Cursed Emerald: A Whirlwind Heist« dürfte der wohl längste Namen eines Spiels sein, den wir je hier bei Insert Moin ausgesprochen haben. Es dürfte auch gleichzeitig eines der kleinsten Spiele sein, die wir je gespielt haben. Dr. Langeskov et al. ist das kostenlos spielbare Erstlingswerk (PC) des neuen und experimentellen Studios Crows Crows Crows von William Pugh (dem Designer von The Stanley Parable), Dominik Johann, Jack de Quidt, Sean O’Dowd und einigen weiteren Indie-Künstlern. Daniel und Manu haben als alte Heist- und Stanley-Fans geprüft, was hinter diesem kurzen Spiel steckt.

Im zweiten Teil haben wir unseren ehemaligen Superlevel-Mitstreiter und Mitgründer von CrowsCrowsCrows Dominik Johann (Folge #1082 Super Game Jam) zum Interview eingeladen, um von ihm ein paar mehr Details hinter der Idee, dem Studio und seinem Werdegang zu erfahren.

PS: Bitte fragt nicht, warum mein Mikro im Interview-Part auf einmal so übersteuert klingt. Sorry ‚bout that, ich schreie nächstes Mal ein bisschen weniger.

Hmmm … Black Pants? Da klingelt es doch? Genau! Das war das Indie Studio, das vor einiger Zeit das sehr witzige Tiny and Big gemacht hat. Seitdem war das Team keineswegs untätig und hat ein paar neue Projekte begonnen, von dem kürzlich eines erschienen ist: „Blow Away“ heisst ihr neues Spiel für Mobiltelefone und lässt mit dem Art Design und einigen verrückten Ideen die unverkennbare Handschrift des Studios erkennen.

Micha hat Christian Niemand aus dem Team eingeladen und spricht mit ihm nicht nur über die neue Veröffentlichung, sondern auch über Black Pants‘ bisherige Erfahrungen in der Branche und das schwierige Dasein eines Indie-Spieleentwicklers.

Nichts ist so wie es scheint in Pony Island. Das Indie-Spiel ist ein wirrer Trip, der verstörend und faszinierend zugleich ist. Der auf den ersten Blick simple Plattformer entführt den Spieler in immer tiefere Gameplay-Ebenen und schreckt am Ende auch nicht davor zurück, mit ihm selbst zu spielen.

Jan und Daniel haben Pony Island ausprobiert und erklären im Cast (spoilerfrei), warum es eines der wohl denkwürdigsten Spielerlebnisse überhaupt ist.