Auf dem ersten Blick mag das für PS Vita (TV) und Steam erschienene Yomawari – Night Alone nach einem zuckersüßen, niedlichem, harmlosen Gruselspiel aussehen … doch das Spiel braucht keine zwei Minuten, um einem heftig in die Magengrube zu treten. Überhaupt ist der kleine Titel von Nippon Ichi Software eines der gruseligsten und emotionalsten Spiele, die wir dieses Jahr spielen durften. Und eines der kulturell interessantesten, den Setting und Kreaturen des Spiels sind tief in japanischer Folklore verwurzelt.

Micha hat Björn eingeladen, der auf seinem Youtube-Kanal relativ oft über japanische Spiele spricht. Gemeinsam erklären sie, weshalb Yomawari für sie ein großer Geheimtipp ist.

Halloween! Es ist uns eine große Freude euch zu dieser gruselig-feierlichen Zeit die vierte Ausgabe unseres Hidden-Gems-Format zum Thema: Survival Horror zu präsentieren! Micha und Michi von www.kollisionsabfrage.net haben sich wieder zusammengesetzt und diesmal die richtig, richtig obskuren Titel hervorgekramt:

D2 auf der Dreamcast
Illbleed auf der Dreamcast
Albino Lullaby auf Steam

Einen Artikel über den leider bereits verstorbenen Kenji Eno gibt es hier:
http://www.kollisionsabfrage.net/intern/features/portraits/counting-the-roses

Gamasutra hat einen Nachruf zu Shinya Nishigaki geschrieben:
http://www.gamasutra.com/blogs/JohnAndersen/20150213/236413/Remembering_Shinya_Nishigaki_and_his_quotCrazy_Gamesquot_Blue_Stinger_and_Illbleed.php

Links zu den vergangenen Hidden Gems zum Thema Survival Horror Folge 1 / Folge 2 / Folge 3

Hinweis: Das ist der Teaser zur Folge. Die vollständige Folge steht unseren Unterstützern auf Patreon zur Verfügung. Dort finden diese dann auch einen speziellen RSS-Feed, mit dem die exklusiven Samstags- und Sonntags-Folgen bequem im Podcatcher oder in iTunes abonniert werden können. Alle Informationen über unsere Kampagne findet ihr unter www.patreon.com/insertmoin

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Micha arbeitet als freiberuflicher Autor derzeit an einem Horrorspiel namens Pineview Drive: Rising Storm. Das Projekt sucht derzeit noch Backer und läuft in diesen Stunden aus – wenn ihr also ein Horrorspiel erleben wollt, dass aus Michas krankem Horror-Hirn entspringt, dann legen wir euch ans Herz, mal einen Blick auf die Kickstarter-Kampagne zu werfen.

Kurz, minimalistisch, und daher auf dem ersten Blick auch unscheinbar: Home von Benjamin Rivers scheint lediglich eine Retro-2D-Version von großen Horrorklassikern aus dem Survival Horror-Genre zu sein, doch tatsächlich steckt hinter dem für PS4, Vita, Mac, PC und iOS verfügbaren Adventure weit mehr dramaturgische Finesse, als man vermuten mag.

Warum dieses kleine Spiel unheimlich clever geschrieben ist und unbedingt einen Blick wert ist, erklären heute Micha und Jan-Ole im Cast.

Am Anfang der Folge hat Micha kurz über sein eigenes Horrorspiel gesprochen, dass sich gerade auf Kickstarter befindet. Die Kampagne zu “Pineview Drive: Rising Storm” könnt ihr hier finden. Und das ist das Kampagnen-Video:

Keiichiro Toyama ist ein interessanter Designer. Er hat dabei mitgeholfen das erste Silent Hill zu entwerfen, um daraufhin das Team zu verlassen und zu Sony zu wechseln, wo er sich für die Gravity Rush-Serie und die Siren-Reihe mitverantwortlich zeichnet. Beide mögen völlig gegensätzlich sein, doch sie haben viel gemeinsam: Fremdartige, ungewöhnliche Welten; ebenso fremdartige, ungewöhnliche Spielmechaniken und ein großer Fokus auf ausgearbeitete Charaktere.

Die Siren-Spiele sind allerdings zu Unrecht heute fast vergessene Perlen ihres Genres! Es gibt keine anderen Spiele, die den Kerngedanken eines Survival Horror-Spiels während seiner goldenen Ära so konsequent und mit aller Härte durchgesetzt haben. Siren verband unfassbar dichte Alptraumwelten mit neuartigen Stealth-Mechaniken … und war dabei so schwer, dass selbst eingefleischte Genre-Experten ganz schön zu knabbern hatten.

Heute sprechen Björn und Micha über die drei einzigartigen Siren-Spiele. Erfahrt im Cast, weshalb die Serie völlig zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist.

Björn hat passend dazu in seinem Youtube-Kanal ein neues Video online gestellt … inklusive kleinem Überraschungsauftritt:

Daniel und Micha haben sich die Remaster-Auflage des ehemaligen GamesCube-Klassikers Resident Evil 4 HD angeschaut. Nun ist das Survival-Horror-Spiel für PS4 und Xbox One erschienen und Grund genug für uns, dem Spiel einen neuen Besuch abzustatten. Wie hat sich das einst hoch gelobte Spiel gehalten und wird es aktuellen Ansprüchen noch gerecht? Das erfahrt ihr wie immer im Podcast.

Hinweis in eigener Sache: Unser Server-Anbieter hatte die letzten Tage extreme Hardware-Probleme, daher war die Seite schwer bis gar nicht erreichbar. Es lag leider außerhalb unserer Macht, sorry für die Verspätung. Danke an unseren Serveradmin Stefan für die grauen Haare und den schnellen Serverumzug!

ERGÄNZUNG: Nach Ausstrahlung der Folge erreichte uns ein freundlicher Hinweis von Capcom Deutschland bezüglich der rechtlichen Situation von Resident Evil Code: Veronica: “Code Veronica X ist hierzulande seit 2014 nicht mehr indiziert – das haben wir damals mit den PSOne-Originalen von RE2 & RE3 von der BPjM de-indizieren und von der USK neu prüfen lassen. Mit dem Resultat, dass diese Spiele seit damals ab 16 Jahren freigegeben sind.”

Insert Moin macht Urlaub, daher gibt es diese Woche »Classics«. Wir wagen einen kleinen, selbstreflektierenden Rückblick und haben ein paar alte Folgen rausgesucht, die wir euch erneut mit einem kurzen, einleitenden Kommentar vorspielen möchten. Heute gibt es das Survival-Horror-Halloween-Special aus dem Jahre 2012 von Micha mit Gast Kowa (von der Kollisionsabfrage). Denn was kann es besseres an einem Freitag geben, als Micha über Horrorspiele reden zu hören? Eben.

Mittlerweile kann man sie fast schon gar nicht mehr sehen: Zombies. Ein klein wenig nimmt die Welle wieder ab, aber die Untoten waren und sind in den Medien präsent wie nie zuvor. Trotzdem sollte man Ubisofts “Zombi” nicht ignorieren, zumal das Spiel nun auch für die PS4 erschienen ist.

Daniel und Micha haben sich die WiiU-Portierung angesehen und stellen (erneut) fest: Dieser Survival-Horror-Titel ist ein echter Geheimtipp!

Kholat ist ein Horrorspiel des polnischen Studios IMGN.PRO, das die wahren Ereignisse des Unglücks am Djatlow-Pass aufgreift. Damals sind 1959 unter mysteriösen Umständen neun Studenten im verschneiten Ural verschwunden. Kholat nutzt diesen Hintergrund für ein atmosphärisches Horrorspiel.

Ob es der Indie-Titel schafft, die Geschichte sinnvoll in das Spiel einzuweben und welche Atmosphäre er erzeugt? Darüber sprechen Micha und Daniel im Podcast und klären, ob sie die Schneewelten des Urals spielersich doch eher kalt gelassen haben.

Hmmmmm! Könnt ihr sie auch riechen? Diese wunderbare Frühlingsluft … wie … was? Oh … es ist immer noch Winter und draußen ist es nass und kalt? Na, so ein Glück. Dann haben wir ja noch genug Zeit für einige Horrorspiele!

Im dritten Teil unserer Survival-Horror-Hidden-Gems-Reihe werden wir uns auf vielfachen Hörerwunsch einmal dem PC widmen. Wir graben hier zwar noch nicht die ganz, ganz obscuren Indie-Titel raus (das machen wir später noch, versprochen!), aber schauen zurück in die Vergangenheit, um gruselige Spiele zu finden, die ihr vielleicht verpasst habt.

imhorrorcryo

Dazu hat sich Micha erneut den Michi von Kollisionsabfrage eingeladen. Gemeinsam besprechen sie folgende Spiele:

  • Cryostasis
  • Layers of Fear
  • Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth
  • Dreadout

Project Zero 5 – Priesterin des schwarzen Wassers” ist der fünfte Hauptteil einer sehr speziellen japanischen Survival Horror-Reihe, die ihren Anfang zu Zeiten der PS2-Ära nahm. Im Gegensatz zu den meisten Genrevertretern sind die Protagonisten hier nicht mit fetten Waffen unterwegs, sondern lediglich mit einer Fotokamera ausgestattet, die in der Lage ist, Geister zu verbannen.

Die Spielereihe geht stilsicher subtilen japanischen Horror nach und weckt daher Erinnerungen an Filme wie “Ringu”, “Kakashi” oder “The Grudge”. Tatsächlich folgt auch der fünfte Teil diesem Prinzip, dreht sich die Geschichte doch um einen unheimlichen Suizid-Wald, zahlreiche romantisch gekleidete, und doch sonderbar lethargische Protagonisten, sowie traditionell-kulturellen Plot-Elemente, wie das namensgebende Wasser, das als Zeichen für neues Leben und Tod gleichermaßen steht.

Klingt großartig? Ist es leider nicht. Micha ist ein großer Project Zero-Fan und erklärt dem Serien-Neuling Manu, was in dem Wii U-Ableger gehörig schief gelaufen ist.

PS: Das hier ist übrigens Michas Kater Casimir, der am Anfang der Folge die Aufnahme stört erwähnt wird:
casimir